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Wörthersee - Allgemeine Beschreibung
| Seehöhe: |
439 m ü. A. |
| Fläche: |
1938,7 ha |
| max. Tiefe: |
85,2 m |
| mittlere Tiefe: |
41,9 m |
| Volumen: |
816,4 Mio m³ |
Urlaub am Wörthersee, bei reinstem Wasser mit Trinkwasserqualität!
hier finden Sie den Bericht
zur Wasserqualität des Sees der Kärntner Landesregierung
Mit einer Fläche von 19,39 km² und 16,5 km Länge ist der Wörthersee der größte
See Kärntens. Eingebettet im Mittelkärntner Hügelland, liegt er in einer Talfurche
abseits der Hauptentwässerungslinie Drau. Diese Talfurche stellt eine tektonische
Störung dar, die vom eiszeitlichen Gletscher überformt wurde. Die sich in Ost-West
Richtung erstreckende Seewanne ist durch Inseln, Halbinseln und unterseeische
Schwellen in 3 Becken gegliedert. Das westliche und tiefste reicht von Velden
bis Pörtschach (Fläche 7,9 km², max. Tiefe 85,2 m), das mittlere von Pörtschach
bis Maria Wörth (Fläche 3,5 km², max. Tiefe 39,9 m) und das östliche von Maria
Wörth bis Klagenfurt (Fläche 8,0 km², max. Tiefe 73,2 m). Den Zufluß des Wörthersees
bilden eine Vielzahl kleinerer Bäche, die von allen Seiten in den See einmünden.
Der größte von ihnen ist der Reifnitzbach mit einer mittleren Wasserführung
von 0,63 m³/s. Der Abfluß, die Glanfurt/Sattnitz, verläßt den See im Osten und
entwässert über die Glan und die Gurk zur Drau.
Der Name des Wörthersees
leitet sich ab vom althochdeutschen Wort "Werder" (= Inseln). Der
Wörthersee ist also der "Inselsee"
Wie alles begann: Die Sage vom Wörthersee-Mandl:
Wenn die Fischer an stillen Sommerabenden auf dem Wörthersee an der
Schwarzen Wand vorüberfahren, kann es geschehen, daß sie ein Klingen und Läuten
vernehmen, das aus der Tiefe des Sees zu kommen scheint.
Wirklich erzählt eine alte Sage von einer Stadt mit prächtigen Häusern,
die vor vielen hundert Jahren da gestanden haben soll, wo heute der Wörthersee
liegt. Aber ihre Bewohner waren durch ihren Reichtum übermütig und
üppig geworden. So kam es, daß sie sich einst am Vorabend des Osterfestes
zu Tanz und Gelage versammelten. Schon zeigte Glockengeläute die späte
Stunde an, doch niemand kümmerte sich darum. Da öffnete sich die Türe
des Festsaales und herein schritt ein kleines eisgraues Männchen und blickte
verwundert auf die lärmende Gesellschaft. Grollend erhob es seine Stimme:
"O, ihr Schwelger, wißt ihr nicht, welche Feier wir morgen begehen?
Kehret heim, ehe die Stunde der Buße verrinnt und die Strafe euch erreicht!"
Aber nur höhnisches Lachen antwortete ihm, und nur noch wilder wirbelten
die Paare im Tanz. Wenige Minuten vor Mitternacht betrat der Alte zum zweitenmal
den Saal, aus dem das wüste Geschrei der Trunkenen tönte. In seinem
Arm hielt er ein Fäßchen. Noch einmal mahnte er zu Umkehr und Buße:
"Sonst öffne ich den Hahn des Fäßchens, und Tod und Verderben
kommt über euch!". Wieder antwortet ihm nur rohes Gelächter.
Da schlägt es Mitternacht, alle Lichter erlöschen, die Mauern erzittern,
Regen stürzt hernieder und ein furchtbares Gewitter bricht los. Mit offenem
Hahn liegt das Fäßchen des verschwundenen Warners, endlose Fluten
entströmen ihm. Sie dringen in alle Räume und strömen fort, bis
sie die ganze Stadt und die ganze Gegend übers schwemmt und ihre frevelnden
Bewohner ertränkt haben. So entstand der Wörthersee. Städte,
Kirchen und Dörfer liegen in seiner unergründlichen Tiefe begraben,
riesige Fische und Wasserschlangen hausen in den alten Palästen.
Quelle: Franz Pehr, Kärntner Sagen. Klagenfurt 1913
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