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In Velden, im südlichsten Bundesland Österreichs gelegen, vereinen sich die positiven Faktoren des mediterranen und des alpinen Klimas zu einer einzigartigen Harmonie. |
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Das Kärntner Seengebiet kann man innerhalb
des subalpinen Klimabereiches in Österreich als das sommerwärmste
Gebiet bezeichnen. Auch in Bezug auf Sonnenscheindauer und -intensität
ist Kärnten so reich ausgestattet, daß man mit Recht von einem
"Sonnenland" sprechen kann. Am Wörthersee kommt es zu einer
Vereinigung günstiger Faktoren des Gebirgs- und Seeklimas (gegenüber
dem Meeresklima Mangel an Salzgehalt der Luft und Mangel an starken Winden):
- erhöhte relative Luftfeuchtigkeit
- verstärkte Wärme- und Lichtstrahlung der Sonne (wegen der
Höhenlage und des Reflexes des Wasserspiegels)
- geringere Temperaturschwankungen (Der See wirkt als Wärmespeicher.)
Temperatur: Die hohen Sommertemperaturen halten infolge der Wärmespeicherfähigkeit
des Sees bis in den Herbst hinein an. Auch ist der Charakter des Klimas
milder als der des Gebirgsklimas in gleicher Höhenlage. Ein Wettersturz
z. B. beeinflußt die Temperatur des Seewassers wesentlich weniger
als die Lufttemperatur, so verhindert hier der See das frühzeitige
Auftreten von Nachtfrösten. Auch Gewitter und Regenfälle in den
Sommermonaten führen durch die Wärmestrahlung des Sees zu keiner
extremen Abkühlung der Luft.
Niederschlag: Die Lage an der Leeseite sowohl der südlichen
als auch vor allem der nördlichen Gebirgsketten bedeutet eine relative
Niederschlagsarmut. Zwar fallen die Niederschläge vorwiegend im Sommer,
doch sind sie meist auf Wärmegewitter oder kurze Regengüsse
beschränkt.
Wassertemperatur: Erwähnenswert ist die relativ hohe Wassertemperatur
des Wörthersees
(bis zu 27°C). Das liegt an der ungewöhnlich langen und intensiven
Sonnenscheindauer und an den Bergketten, die den See von allen Seiten
umgeben und die Niederschläge zum größten Teil abfangen.
Außerdem fungieren diese Gebirgsmassive als Windschutz und verhindern
damit eine stärkere Abkühlung des Wassers, da die Temperaturumschichtung
eines Sees stark von Luftströmungen beeinflußt wird. Weiters
hat der Wörthersee nur wenige Zuflüsse von den Bergen, die kaltes
Wasser liefern, hingegen sehr viele unterirdische Quellen, die eine konstante
Temperatur aufweisen. Sonst besitzt der See - abgesehen von der Glanfurt
- keine nenneswerten Zu- und Abflüsse. |
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| Monat |
durchschnittliche Sonnenstunden |
durchschnittliche Wassertemperatur
des Wörthersees |
| April |
179 |
12°C |
| Mai |
222 |
17°C |
| Juni |
242 |
20°C |
| Juli |
245 |
23°C |
| August |
229 |
23°C |
| September |
181 |
20°C |
| Oktober |
181 |
16°C |
| mittlere Windstärke
am Wörthersee vom Frühjahr bis zum Herbst: 1.2 - 1.5 Meter / Sekunde |
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